Herbstmärktle auf dem Spritzenhausplatz

Das Aalener Herbstmärktle bot am Freitag, 9. und Samstag, 10. Oktober kunstvolle und dekorative Produkte sowie schwäbische Leckereien auf dem Spritzenhausplatz an. Geöffnet war das Märktle am Freitag von 10 bis 18 Uhr sowie am Samstag von 9 bis 16 Uhr.

Passend zur bunten Jahreszeit boten auch in diesem Jahr verschiedene Aussteller ihre Waren beim „Herbstmärktle“ auf dem Spritzenhausplatz an. An den einzelnen Ständen wurden regionale und saisonale Produkte angeboten, die von Blumenschmuck über Töpferkunst bis hin zu Holz- und Filzprodukte reichten. Die Stände unter den herbstlichen Platanen luden ein, modisches Interieur passend zur Jahreszeit sowie liebevoll arrangierte Accessoires zu entdecken. Für das leibliche Wohl war mit schwäbischen Spezialitäten gesorgt. „Es freut uns sehr, dass wir unser schönes Märktle in diesem Herbst unter Auflagen durchführen konnten“, freut sich Citymanager Reinhard Skusa. 

Umfrage zur Datenerhebung für urbane Lieferverkehre

Im Rahmen des Projektes „MobiDig“, in welchem die Stadt Aalen als Referenzkommune teilnimmt, soll das Wirtschafsverkehrsaufkommen in Aalen durch eine Online Umfrage ermittelt werden. Geleitet wird das Projekt vom Fraunhofer Institut IAO in Stuttgart.

Steigende Güter- und Personenverkehre sind für Städte unverzichtbar, jedoch auch eine sehr große Belastung. Verstopfte Straßen verschlechtern die Erreichbarkeit von Innenstädten, gleichzeitig beeinträchtigen Lärm und Luftschadstoffe die Lebensqualität. Städte geraten daher zunehmend unter Druck, ihren Güterverkehr nachhaltiger zu organisieren. Auch in Aalen ist das Thema seit einigen Jahren sehr präsent und es wird an Lösungen gearbeitet. Zusammen mit den Städten Stuttgart und Heidelberg ist Aalen hierzu in dem Projekt „MobiDig“ des Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation in Stuttgart. Ziel ist es hierbei, auf Grundlage von Datenanalysen eine übertragbare Open Data-Lösung zu entwickeln, die es Kommunen ermöglicht, selbst nachhaltige Logistikkonzepte zu entwickeln. „Um die Lebensqualität in den Städten zu erhöhen, braucht es an die lokalen Gegebenheiten angepasste Logistikkonzepte. Für die Umsetzung fehlt es auf kommunaler Seite bislang allerdings an einer ausreichenden Datengrundlage“ so Dr. Bernd Bienzeisler vom Fraunhofer IAO in Stuttgart. Um diese Datengrundlage zu erstellen, befasst sich das Projektteam derzeit mit Befragungen sowohl im Handel wie auch im privaten Raum. Hierfür wurde eine Online-Umfrage erstellt, die Sie über diesen Link erreichen. Der zeitliche Aufwand beträgt hierfür 5 Minuten, selbstverständlich werden Ihre Antworten anonym und streng vertraulich behandelt.

Die Stadt Aalen und das Fraunhofer-Institut IAO bedanken sich ganz herzlich für Ihre Teilnahme an der Umfrage.

Aalen City blüht weiter!

Seit Anfang Juli veranstaltet die Stadt Aalen zusammen mit dem Innenstadtverein „Aalen City aktiv“ (ACA) die Sommeraktion „Aalen City blüht“. Bis Anfang November wird diese unter dem Titel „Herbstzauber“ verlängert. Chrysanthemen und andere Herbstblumen schmücken ab Mitte September die einzelnen Plätze.

Alle weiteren Infos finden Sie hier

Fotos © Franz Müller [www.made-in-aalen.de]

20 Jahre ACA – eine Erfolgsgeschichte

Der Innenstadtverein Aalen City aktiv (ACA) feiert in diesem Jahr seinen 20. Geburtstag. In dieser Zeit hat sich in der City einiges bewegt und zum Positiven gewandelt, wie Oberbürgermeister Thilo Rentschler zusammen mit den bisherigen sowie dem aktuellen Vorsitzenden und Citymanager Reinhard Skusa in einem Pressegespräch berichtete.

Die Geburtsstunde des Innenstadtvereins liegt im Jahr 2000, als aus „Aalens aktiven Fachgeschäften“ (AAF) der Verein „Aalen City aktiv“ wird, in dem alle Akteure der Innenstadt zusammenkommen. „Dazu gehören neben dem Handel und der Gastronomie auch Hausbesitzer, Dienstleister und die Stadt“, erzählt der derzeitige Vorsitzende Josef Funk. Bis heute gehören die Themen Beratung und Motivation der Mitglieder, Steigerung der Attraktivität und Aufenthaltsqualität sowie Vernetzung der einzelnen Akteure zu den wichtigsten Aufgaben. Über die Jahre sind die Mitgliedszahlen von 60 auf über 300 gestiegen, was für die erfolgreiche Arbeit spricht. „Das Wir-Gefühl und der Zusammenhalt der Mitglieder war von Anfang an da und ist bis heute geblieben“, berichtet Horst Uhl, der die ersten zwölf Jahre Vorsitzender des Vereins war.

OB Thilo Rentschler betont, wie wichtig eine lebendige Innenstadt sei. „Die vergangenen Corona-Monate haben uns gezeigt, wie eine tote Innenstadt aussehen kann. Ich bin sehr dankbar dafür, dass der ACA die Innenstadt durch jahrelange Arbeit gestärkt hat. So wird Kaufkraft gebunden. Ziel ist, weiterhin Brachflächen zu entwickeln und keinen Trading-Down-Effekt entstehen zu lassen. Gemeinsam wollen wir alles in die Waagschale werfen, um unsere City attraktiv zu halten“, sagt OB Rentschler. Als Beispiel nennt der OB das Zehn-Punkte-Programm für eine attraktive Innenstadt. 

Die gute Zusammenarbeit mit der Stadt und dem jeweiligen Oberbürgermeister war für Dr. Eberhard Schwerdtner, Vorgänger von Josef Funk, immer sehr wichtig. “Wir wollen alle das Beste für die Stadt und das schaffen wir nur mit einem guten Miteinander.“ Einzigartige Meilensteine, wie zum Beispiel die Öffnung des Cityrings, Einführung der „Netten Toilette“, oder auch die Erhöhung der Sitzplätze im Außengastronomiebereich von 300 auf über 3000 kann sich der ACA auf die Fahnen schreiben. Ein weiteres Erfolgskonzept war 2014 die Umstellung der Papiergutscheine auf die City Star Karte. Der Gutschein ist in über 50 Betrieben der Innenstadt einlösbar und eignet sich perfekt als Geschenk. „So werden jährlich zwei Millionen Euro Kaufkraft an die Stadt gebunden – künftig sollen es noch mehr sein“, betont Citymanager Reinhard Skusa.

In den vergangenen 20 Jahren wurde die ein oder andere „verrückte Idee“ gedacht. Nicht jede wurde dabei umgesetzt, jedoch erinnere man sich an die absurden und witzigen Geschichten am besten, erzählt Reinhard Skusa mit einem Schmunzeln. Zu den erfolgreichsten Aktionen gehört in jedem Fall die Sommeraktion, die jedes Jahr über acht Wochen die Innenstadt zu einem bestimmten Thema schmückt, wie auch aktuell die „Aalen City blüht“ Aktion.

Auch die neueste Kampagne „Verliebt in Aalen“ soll zu einer „Lieblingsaktion“ werden und die Vorteile einer Innenstadt zeigen. Die bisher 100 Liegestühle erfreuen sich einer so großen Beliebtheit, dass der ACA nochmals 150 weitere nachgeordert hat. 

Verliebt in Aalen

Der Innenstadtverein Aalen City aktiv (ACA) hat immer neue Ideen, um die Attraktivität der City weiter zu steigern. Mit der neuesten Kampagne „Verliebt in Aalen“, die zur Sommeraktion „Aalen City blüht“ ab Anfang Juli starten soll, wird das Potential von Aalen in allen Facetten gezeigt.

 Aalen hat einiges zu bieten. Angefangen bei den kleinen Boutiquen, der abwechslungsreichen Gastronomie, der belebten Fußgängerzone, den vielfältigen Einkaufsmöglichkeiten bis hin zu den Aalener Sehenswürdigkeiten. Mit der langfristigen Kampagne „Verliebt in Aalen“ soll die Herzlichkeit und Vielfältigkeit der City in den Vordergrund gestellt werden. „Wir haben eine so tolle Stadt! Gerade jetzt müssen wir unseren Kunden zeigen, was Aalen zu bieten hat“, schwärmt Citymanager Reinhard Skusa.
Die Idee für diese Kampagne entstand bereits Ende letzten Jahres in einer Marketingsitzung als über langfristige Maßnahmen beraten wurde. Der Anstoß kam dabei von Tine Hoeft, die ein Thema mit Emotionen vorschlug. In Zusammenarbeit mit zahlreichen ACA-Mitgliedern wurden der Name sowie ein Konzept ausgearbeitet. Die xm-Agentur setzte sich bei einer ACA-weiten Ausschreibung mit ihrem Logoentwurf durch und brachte somit Farbe in die Kampagne.

Der Kampangnenstart war ursprünglich auf Ende März terminiert, was aufgrund der Corona-Pandemie nicht eingehalten werden konnte. Jetzt, da auch die Sommeraktion unter diesem Motto stattfindet, soll die Aktion starten. „Das ist der perfekte Zeitpunkt um eine Liebeserklärung an Aalen zu richten. Denn wir alle haben in den letzten Wochen gesehen, was passiert, wenn eine Innenstadt tot ist. Jetzt sind alle wieder da und das müssen wir auch zeigen“, meint Citymanager Reinhard Skusa.

Viele Aktionen können nicht wie erst geplant umgesetzt werden, da weiterhin die Abstandsreglungen eingehalten werden müssen und das Verbot für Großveranstaltungen besteht. Trotzdem wird die Kampagne „Verliebt in Aalen“ in den kommenden Wochen überall zu spüren sein, freut sich Myriam Henninger vom ACA Büro. Viele Betriebe haben sich kleine Aktionen in ihren Geschäften überlegt oder bieten ein spezielles Gericht an, wie zum Beispiel das Bonanza Steakhouse, die den „Verliebt in Aalen – Burger“ erfunden haben.
An die Kunden werden zusätzlich kleine Geschenke, wie Fairtrade Schokoherzen, Herzgummibärchen oder Luftballons in Herzform verschenkt.

 

Eigenes Weincuvée für Verliebt in Aalen
Alfons Wiedemann hat zusammen mit Jürgen Off von der Weinmanufaktur Untertürkheim zur Kampagne einen eigenen Wein kreiert. Dieser wurde am vergangen Freitag bei der Auftaktveranstaltung zu „Verliebt in Aalen“ vorgestellt. „Ich bin stolz drauf, ein Aalener zu sein und habe mir deshalb etwas ganz besonderes überlegt“, erzählt Alfons Wiedemann. Mit diesem zeige er nicht nur seine Liebe zu Aalen, sondern auch zum Wein. Das Cuvée beinhaltet vier abgestimmte Traubensorten aus der schwäbischen Heimat. Die Traubensorten Lemberger, Merlot, Cabernet France und Corbin sind darin enthalten, die perfekt zu den Aalener passen. Ab sofort kann der Wein bei Weinmarkt Grieser gekauft werden und über 15 Gastronomen werden den Wein schon bald in ihren Restaurants ausschenken.

OB Thilo Rentschler begrüßt die Kampagne und sieht sie als Zeichen des Optimismus. „Wir haben alle schwierige Wochen hinter uns, vor allem den Einzelhandel und die Gastronomie hat die Pandemie stark getroffen. Jetzt müssen wir unsere Liebe zu Aalen zeigen und gemeinsam optimistisch in die Zukunft blicken.“

Auch die Sommeraktion Aalen City blüht, die am 9. Juli gestartet ist, steht unter dem Motto „Verliebt in Aalen“. Passend zum Motto spielen die Themen „Herzlichkeit“ und „Liebe“ in den aufwendig gestalteten Blumenarrangements der Gärtnereibetriebe eine zentrale Rolle. Mitmachaktionen und kleine Veranstaltungen runden die Sommeraktion ab. „Die Innenstadt hat über den Sommer einiges zu bieten und darauf freuen wir uns sehr“, erzählt Reinhard Skusa. 

 

Einkaufen wie im Urlaub – Open Air Outlet

Urlaubsfeeling direkt in Aalen bieten zahlreiche Aalener Betriebe ab Samstag, 6. Juni. Unter Pavillons und Schirmen, die vor den Geschäften aufgebaut werden, präsentieren die Händler ihre aktuelle Sommerware und sorgen so für ein besonders Einkaufsfeeling.

 Das entspannte Einkaufserlebnis in den Straßen und Gassen, welches wir hauptsächlich aus den südlichen Ländern wie Italien oder Spanien kennen, ist ab Samstag 6. Juni auch in Aalen geboten. Einkaufen wie im Urlaub, durch die Straßen schlendern und das Flair der Innenstadt genießen. Zahlreiche Händler bringen ihre Waren auf die Straße und bieten so die Möglichkeit auch unter freiem Himmel einzukaufen. Viele Kunden fühlen sich in der aktuellen Situation unwohl in geschlossenen Räumen und meiden die Betriebe. Aus diesem Grund haben sich die Händler und der Innenstadtverein Aalen City aktiv e.V. (ACA) eine besondere Idee überlegt. „Wir bringen einfach die Ware zu den Kunden auf die Straße“, erklärt Citymanager Reinhard Skusa. In Pavillons und Zelten vor den Betrieben werden die aktuellen Sommerwaren, Schnäppchen und Angebote präsentiert. „Die Betriebe bieten ihren Kunden so die Möglichkeit, ohne Maske und mit genügend Abstand in entspannter Atmosphäre Shoppen zu gehen“, freut sich Reinhard Skusa. In den kommenden Tagen und Wochen werden immer mehr Händler die Waren vor dem Geschäft präsentieren und so den ganzen Sommer über ein neues Einkaufsflair in Aalen schaffen.